Winix Zero Pro

Winix Zero Pro

Winix

7.8/ 10

Der Winix Zero Pro kombiniert klassische HEPA-Filtration mit der hauseigenen PlasmaWave-Technologie und deckt dank großer Raumkapazität auch offene Wohnbereiche ab.

Zuletzt aktualisiert: März 2026Basierend auf 3 Quellen

Technische Daten

FiltertypHEPA H13 + Aktivkohle + PlasmaWave-Technologie
CADR390 m³/h
RaumgrößeBis 120 m²
Lautstärke25–55 dB(A)
Stromverbrauch8–50 W
SensorenPartikel (PM2.5), VOC, Lichtsensor
App-SteuerungJa, Winix Smart App (iOS/Android), Alexa
FilterwechselHEPA alle 12 Monate, Aktivkohle alle 3 Monate

Vorteile

  • PlasmaWave-Technologie neutralisiert Viren und Bakterien zusätzlich (testberichte.de)
  • Sehr große Raumabdeckung bis 120 m² – die größte im Test (Hersteller-Datenblatt)
  • Automatischer Schlafmodus mit abgedunkeltem Display (CHIP)
  • PM2.5- und VOC-Sensorik für präzise Automatiksteuerung (testberichte.de)

Nachteile

  • Aktivkohlefilter muss alle 3 Monate gewechselt werden – hohe Folgekosten (testberichte.de)
  • Auf höchster Stufe mit 55 dB(A) deutlich hörbar (CHIP)
  • App gelegentlich mit Verbindungsproblemen, kein Google Home (Nutzerbewertungen)

Testquellen & Bewertung

Basierend auf 3 Tests zusammengefasst

QuelleBewertung
testberichte.de1,5 (sehr gut)
CHIP1,9 (gut)
ComputerBild2,2 (gut)

Bewertung nach Kriterien

Filterleistung
8.2
Lautstärke
7.4
Bedienung
7.8
Verarbeitung
7.8
Funktionsumfang
8.0

Ausführlicher Testbericht

Kurzfazit

Der Winix Zero Pro ist ein vielseitiger Mittelklasse-Luftreiniger, der neben der klassischen HEPA-H13-Filtration auch die hauseigene PlasmaWave-Technologie zur zusätzlichen Neutralisierung von Viren und Bakterien einsetzt. Bei testberichte.de erreicht er die Note 1,5 (sehr gut). Die beeindruckende Raumabdeckung von bis zu 120 m² macht ihn auch für große Wohnbereiche und Büros interessant. Für rund 329 Euro bietet der Winix ein gutes Gesamtpaket mit einigen Kompromissen bei Lautstärke und Filterkosten.

Design und Verarbeitung

Der Winix Zero Pro hat ein schlankes, turmförmiges Design in Weiß, das an einen modernen Ventilator erinnert. Mit einer Höhe von rund 60 cm und einem Gewicht von etwa 10 kg ist er stabil aufgestellt, lässt sich aber noch gut umstellen. Die Verarbeitung ist solide, die Materialqualität liegt im gehobenen Mittelfeld. Das Bedienfeld an der Oberseite bietet Touch-Tasten für alle wichtigen Funktionen. Das Display zeigt den PM2.5-Wert und die aktuelle Lüfterstufe an und kann im Schlafmodus vollständig abgedunkelt werden.

Filterleistung und Technologie

Das Filtersystem des Winix Zero Pro ist dreistufig: Vorfilter, HEPA-H13-Filter und Aktivkohlefilter. Zusätzlich kommt die patentierte PlasmaWave-Technologie zum Einsatz, die Hydroxylradikale erzeugt. Diese neutralisieren Viren, Bakterien und flüchtige organische Verbindungen auf molekularer Ebene. Winix betont, dass dabei kein schädliches Ozon freigesetzt wird – unabhängige Tests bestätigen, dass die Ozonwerte deutlich unter den Grenzwerten liegen. Die CADR von 390 m³/h ist für die Preisklasse gut, und die Raumabdeckung von bis zu 120 m² ist die größte im Test. Sensoren messen PM2.5 und VOC, ein Lichtsensor steuert den automatischen Schlafmodus.

Praxistest

Im Praxistest überzeugt der Winix Zero Pro mit seiner schnellen Reinigungsleistung in großen Räumen. Ein 30-m²-Wohnzimmer wird in rund 15 Minuten von erhöhten Werten auf gutes Niveau gebracht. Die PlasmaWave-Funktion lässt sich bei Bedarf separat zu- oder abschalten. Der Automatikmodus reagiert zuverlässig auf Veränderungen der Luftqualität. Im Schlafmodus wird das Display abgedunkelt und die Lüfterdrehzahl auf ein Minimum reduziert. Auf höchster Stufe erreicht der Winix allerdings 55 dB(A), was für empfindliche Ohren störend sein kann. Der Stromverbrauch von 8 bis 50 Watt ist sparsam.

Smart-Funktionen und Bedienung

Die Winix Smart App ermöglicht Fernsteuerung, Timer-Programmierung und Luftqualitätsüberwachung. Amazon Alexa wird als Sprachassistent unterstützt, Google Home jedoch nicht. Die App ist funktional, aber gelegentlich treten Verbindungsprobleme auf, wie mehrere Nutzerberichte bestätigen. Am Gerät selbst ist die Bedienung über die Touch-Tasten intuitiv. Praktisch: Die PlasmaWave-Funktion lässt sich separat aktivieren oder deaktivieren. Der Aktivkohlefilter muss alle drei Monate gewechselt werden, während der HEPA-Filter zwölf Monate hält. Die unterschiedlichen Wechselintervalle erhöhen die laufenden Kosten und den Wartungsaufwand.

Alternativen

Der Blueair Blue Max 3350i (ca. 349 Euro) arbeitet deutlich leiser und bietet eine umfassendere Sensorik, hat aber eine geringere Raumabdeckung. Der Philips AC3036/10 (ca. 449 Euro) bietet längere Filterstandzeiten und eine höhere CADR, kostet aber mehr. Wer PlasmaWave nicht benötigt und ein günstigeres Gerät sucht, findet im Xiaomi 4 Pro (ca. 249 Euro) eine starke Alternative.

Für wen?

Der Winix Zero Pro eignet sich besonders für Nutzer mit großen Wohnräumen oder offenen Wohnkonzepten, die von der hohen Raumabdeckung profitieren. Die PlasmaWave-Technologie ist ein Zusatznutzen für gesundheitsbewusste Nutzer, die über die reine Partikelfilterung hinaus Viren und Bakterien neutralisieren möchten. Für Schlafzimmer ist der Winix aufgrund der Lautstärke weniger ideal.

Fazit

Der Winix Zero Pro bietet mit seiner PlasmaWave-Technologie und der großen Raumabdeckung einen echten Mehrwert gegenüber reinen HEPA-Reinigern. testberichte.de vergibt die Note 1,5 (sehr gut). Die solide Filterleistung und die vielseitige Einsetzbarkeit überzeugen. Abzüge gibt es für die hohen Filterkosten durch den häufigen Aktivkohle-Wechsel, die Lautstärke auf Maximalstufe und gelegentliche App-Verbindungsprobleme. Wer große Räume reinigen will und PlasmaWave als Zusatzfunktion schätzt, macht mit dem Winix Zero Pro einen guten Kauf.

7.8von 10
329,00 €
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FiltertypHEPA H13 + Aktivkohle + PlasmaWave-Technologie
CADR390 m³/h
RaumgrößeBis 120 m²
Lautstärke25–55 dB(A)
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