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Steelcase Leap V2
Steelcase
Der Steelcase Leap V2 bietet dank LiveBack-Technologie und umfangreichen Einstellmöglichkeiten eine der besten ergonomischen Sitzlösungen auf dem Markt.
Technische Daten
| Mechanik | LiveBack-Technologie mit flexibler Rückenlehne |
| Armlehnen | 4D, höhen-, breiten-, tiefen- und winkelverstellbar |
| Lordosenstütze | Einstellbar in Höhe und Festigkeit |
| Sitztiefe | Stufenlos einstellbar |
| Belastbarkeit | 150 kg |
| Material | Polsterung mit Textilbezug |
| Rollen | Hartboden- und Teppichrollen verfügbar |
| Garantie | 12 Jahre |
Vorteile
- ✓LiveBack-Technologie passt sich jeder Bewegung an (testberichte.de)
- ✓Umfangreichste Einstellmöglichkeiten im Testfeld (CHIP)
- ✓Stufenlos verstellbare Sitztiefe für optimale Oberschenkelauflage (Hersteller)
- ✓12 Jahre Garantie auf alle Komponenten (Steelcase)
- ✓Bewährt in tausenden Büros weltweit (heise.de)
Nachteile
- ✗Hoher Preis ab 1.199 Euro im Premium-Segment (idealo.de)
- ✗Design wirkt etwas konservativ (testberichte.de)
- ✗Kein Mesh-Material für die Rückenlehne verfügbar (Hersteller)
Testquellen & Bewertung
Basierend auf 3 Tests zusammengefasst
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| testberichte.de | 1,9 (gut) |
| CHIP | Gut (1,7) |
| heise.de | 4/5 Sterne |
Bewertung nach Kriterien
Ausführlicher Testbericht
Kurzfazit
Der Steelcase Leap V2 zählt seit seiner Markteinführung zu den besten ergonomischen Bürostühlen weltweit. Bei testberichte.de erreicht er die Note 1,9 (gut), und auch in internationalen Vergleichstests landet er regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Seine Stärke liegt in der Kombination aus LiveBack-Technologie und der umfangreichsten Einstellbarkeit im Testfeld. Für 1.199 Euro erhält man einen Stuhl, der für das nächste Jahrzehnt gebaut ist.
Design und Verarbeitung
Der Leap V2 setzt auf ein funktionales, zeitloses Design ohne modische Spielereien. Die Formsprache ist bewusst zurückhaltend – der Stuhl fügt sich in jede Büroumgebung ein, ohne aufzufallen. Die Verarbeitung ist auf industriellem Premiumniveau: Alle Mechaniken arbeiten präzise, die Polsterung ist gleichmäßig verarbeitet, und das Gestell aus Stahl und hochwertigem Kunststoff vermittelt Solidität. Der Textilbezug ist in zahlreichen Farben erhältlich und strapazierfähig. Mit einer Belastbarkeit von 150 kg ist der Leap V2 auch für schwere Nutzer geeignet – ein Wert, den nur wenige Konkurrenten erreichen. Das Gewicht des Stuhls liegt bei etwa 20 kg, was eine gute Balance zwischen Stabilität und Beweglichkeit darstellt.
Ergonomie und Einstellbarkeit
Die LiveBack-Technologie ist das Kernfeature des Leap V2. Die Rückenlehne verändert ihre Form aktiv, wenn sich der Nutzer bewegt – sie biegt sich, passt sich an und unterstützt die Wirbelsäule in jeder Position. Im Gegensatz zu starren Rückenlehnen, die nur kippen, ahmt die LiveBack-Konstruktion die natürliche Bewegung der Wirbelsäule nach. Die Einstellmöglichkeiten sind im Testfeld unerreicht: Sitzhöhe, Sitztiefe stufenlos, Lordosenstütze in Höhe und Festigkeit, Neigungsspannung, obere Rückenlehnenspannung und 4D-Armlehnen in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel. CHIP beschreibt den Leap V2 als den einstellbarsten Bürostuhl im Test. Die Sitztiefenverstellung per Gleitmechanismus ist besonders für große und kleine Nutzer ein echtes Plus, das beim Hauptkonkurrenten Aeron fehlt.
Praxistest
Im Alltag überzeugt der Leap V2 durch seinen festen, aber komfortablen Sitz. Die Polsterung gibt genug nach, um bequem zu sein, behält aber ausreichend Festigkeit für ganztägige Unterstützung. Die LiveBack-Mechanik fällt im täglichen Gebrauch kaum bewusst auf – man merkt sie erst, wenn man auf einen herkömmlichen Stuhl zurückwechselt und die fehlende Flexibilität spürt. Die Synchronmechanik erlaubt es, sich weit nach hinten zu lehnen, ohne dass die Füße den Bodenkontakt verlieren. Einziger Nachteil im Vergleich zum Aeron: Die fehlende Mesh-Option bedeutet, dass die Belüftung an heißen Tagen nicht optimal ist. testberichte.de hebt hervor, dass die Polsterung auch nach Jahren intensiver Nutzung kaum Ermüdungserscheinungen zeigt.
Alternativen
Der direkteste Konkurrent ist der Herman Miller Aeron Remastered (ab 1.449 Euro), der mit seiner Mesh-Konstruktion und PostureFit-SL-Lordosenstütze punktet, aber keine einstellbare Sitztiefe bietet. Der Haworth Fern (ab 1.089 Euro) liegt preislich darunter und bietet einen innovativen rahmenlosen Rücken. Im mittleren Preissegment ist der Dauphin Shape Mesh (ab 499 Euro) mit seiner einzigartigen 3D-Balance-Mechanik eine interessante Alternative.
Für wen geeignet?
Der Steelcase Leap V2 richtet sich an anspruchsvolle Büroarbeiter, die maximale Einstellbarkeit und eine gepolsterte Sitzfläche bevorzugen. Er ist besonders empfehlenswert für Nutzer unterschiedlicher Körpergrößen, da die stufenlose Sitztiefenverstellung eine individuelle Anpassung ermöglicht. Auch für Umgebungen, in denen ein Stuhl von mehreren Personen genutzt wird, ist der Leap V2 dank seiner schnell anpassbaren Einstellungen ideal.
Fazit
Der Steelcase Leap V2 ist ein ergonomischer Bürostuhl der Spitzenklasse. Mit testberichte.de 1,9 und der bewährten LiveBack-Technologie bietet er eine der besten Sitzlösungen am Markt. Die umfangreichen Einstellmöglichkeiten, die robuste Verarbeitung und 12 Jahre Garantie rechtfertigen den hohen Preis. Einzige Abzüge gibt es für das konservative Design und die fehlende Mesh-Option – wer eine atmungsaktive Lösung sucht, greift zum Aeron.
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