
Soehnle Airfresh Clean Connect 500
Soehnle
Der Soehnle Airfresh Clean Connect 500 bietet solide HEPA-Filtration mit Bluetooth-App und eignet sich als zuverlässiger Alltagsbegleiter für mittelgroße Räume.
Technische Daten
| Filtertyp | HEPA H13 + Aktivkohle + Vorfilter (3-stufig) |
| CADR | 300 m³/h |
| Raumgröße | Bis 55 m² (effektiv ca. 30 m²) |
| Lautstärke | 26–58 dB(A) |
| Stromverbrauch | 10–48 W |
| Sensoren | Partikel (PM2.5), Lichtsensor |
| App-Steuerung | Ja, Soehnle Connect App (Bluetooth, iOS/Android) |
| Filterwechsel | Alle 6–9 Monate |
Vorteile
- ✓Solide HEPA-H13-Filtration für Pollen und Feinstaub (testberichte.de)
- ✓App-Steuerung und Timer-Funktion über Bluetooth (Hersteller-Datenblatt)
- ✓Auto-Modus reagiert auf PM2.5-Veränderungen (testberichte.de)
- ✓Schlichtes, unauffälliges Design (Hersteller-Datenblatt)
Nachteile
- ✗Bluetooth-App statt WLAN – keine Fernsteuerung von unterwegs (testberichte.de)
- ✗Auf höchster Stufe mit 58 dB(A) vergleichsweise laut (testberichte.de)
- ✗Kein VOC-Sensor und keine Sprachsteuerung (Hersteller-Datenblatt)
Testquellen & Bewertung
Basierend auf 3 Tests zusammengefasst
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| testberichte.de | 2,1 (gut) |
| ETM Testmagazin | gut (84,8 %) |
| Haus & Garten Test | 2,0 (gut) |
Bewertung nach Kriterien
Ausführlicher Testbericht
Kurzfazit
Der Soehnle Airfresh Clean Connect 500 ist ein solider Mittelklasse-Luftreiniger für rund 229 Euro, der seine Grundaufgabe – die Luftreinigung – ordentlich erledigt, ohne dabei besondere Highlights zu setzen. Bei testberichte.de erreicht er die Note 2,1 (gut). Die CADR von 300 m³/h reicht für mittelgroße Räume bis etwa 30 m² effektiv aus. Die App-Steuerung über Bluetooth ist funktional, aber eingeschränkter als WLAN-basierte Lösungen der Konkurrenz. Wer einen verlässlichen Alltagsreiniger ohne übertriebene Ansprüche sucht, liegt beim Soehnle nicht falsch.
Design und Verarbeitung
Der Soehnle Airfresh Clean Connect 500 hat ein kastenförmiges, dezentes Design in Weiß und Grau. Mit rund 55 cm Höhe und etwa 7 kg Gewicht liegt er im Mittelfeld. Die Verarbeitung ist ordentlich, fühlt sich aber nicht premium an. Das Bedienfeld an der Oberseite bietet Touch-Tasten für die wichtigsten Funktionen. Das Design ist schlicht und funktional – es fällt weder positiv noch negativ auf und fügt sich unauffällig in die Einrichtung ein. Die Luftansaugung erfolgt von der Seite, was eine Aufstellung nahe der Wand einschränkt – mindestens 30 cm Abstand sollten eingehalten werden.
Filterleistung und Technologie
Das dreistufige Filtersystem besteht aus Vorfilter, HEPA-H13-Filter und Aktivkohlefilter. Die CADR von 300 m³/h ist für die Preisklasse akzeptabel. Soehnle gibt eine Raumgröße von bis zu 55 m² an, was optimistisch gerechnet ist – realistisch arbeitet das Gerät in Räumen bis 30 m² effizient. Der PM2.5-Sensor steuert den Automatikmodus, ein VOC-Sensor fehlt. Die Partikelfilterung funktioniert zuverlässig, Pollen und Feinstaub werden spürbar reduziert. Bei Gerüchen und Gasen ist die Leistung durchschnittlich – der Aktivkohlefilter ist nicht übermäßig dimensioniert.
Praxistest
Im Praxistest arbeitet der Soehnle Airfresh Clean Connect 500 zuverlässig, ohne positiv oder negativ aufzufallen. Ein 20-m²-Raum wird in rund 20 Minuten auf gutes Niveau gebracht. Der Automatikmodus reagiert auf den PM2.5-Sensor und passt die Lüftergeschwindigkeit an. Auf niedrigster Stufe misst man 26 dB(A), was für den Schlafzimmereinsatz gerade noch akzeptabel ist. Auf höchster Stufe erreicht das Gerät allerdings 58 dB(A) – das ist deutlich lauter als bei vergleichbar teuren Konkurrenten wie dem Blueair Blue Max 3350i. Der Stromverbrauch von 10 bis 48 Watt ist in Ordnung.
Smart-Funktionen und Bedienung
Die Soehnle Connect App wird über Bluetooth verbunden – nicht über WLAN. Das bedeutet, dass die Steuerung nur in Bluetooth-Reichweite funktioniert und keine Fernsteuerung von unterwegs möglich ist. Die App bietet grundlegende Funktionen wie Geschwindigkeitssteuerung, Timer und eine Luftqualitätsübersicht. Detaillierte Verlaufsdaten oder komplexe Automatisierungen fehlen. Sprachsteuerung über Alexa oder Google Home wird nicht unterstützt. Am Gerät selbst ist die Bedienung über Touch-Tasten intuitiv. Der fehlende WLAN-Zugang ist ein spürbarer Nachteil gegenüber der Konkurrenz in dieser Preisklasse.
Alternativen
Der Xiaomi Smart Air Purifier 4 Pro (ca. 249 Euro) bietet für nur 20 Euro mehr eine deutlich höhere CADR, bessere Smart-Home-Integration und WLAN-basierte App-Steuerung. Der Winix Zero Pro (ca. 329 Euro) hat eine größere Raumabdeckung und die zusätzliche PlasmaWave-Technologie. Für weniger Geld bietet der Beurer LR 401 (ca. 199 Euro) eine vergleichbare Ausstattung mit WLAN-basierter App.
Für wen?
Der Soehnle Airfresh Clean Connect 500 eignet sich für Nutzer, die einen zuverlässigen Grundreiniger für mittelgroße Räume suchen und keine hohen Ansprüche an Smart-Home-Integration stellen. Die Bluetooth-basierte App ist ein Kompromiss, der für manche Nutzer ausreicht. Für technikaffine Käufer gibt es in dieser Preisklasse bessere Optionen.
Fazit
Der Soehnle Airfresh Clean Connect 500 ist ein ehrlicher, aber unspektakulärer Luftreiniger. testberichte.de vergibt die Note 2,1 (gut), was die solide, aber nicht herausragende Leistung widerspiegelt. Die ordentliche HEPA-H13-Filtration und der zuverlässige Automatikmodus sind die Stärken. Die Bluetooth-statt-WLAN-App, die fehlende Sprachsteuerung und die Lautstärke auf höchster Stufe sind die Schwächen. In der Preisklasse um 229 Euro gibt es mit dem Xiaomi 4 Pro eine klar bessere Alternative.
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