
Philips Shaver Series 9000 Prestige
Philips
Der Philips Shaver Series 9000 Prestige ist die Speerspitze der Rotationsrasierer und überzeugt vor allem durch seine herausragende Hautschonung bei gleichzeitig gründlicher Rasur.
Technische Daten
| Typ | Rotationsrasierer |
| Schersystem | 3 SkinIQ Scherköpfe mit NanoTech-Klingen |
| Akkulaufzeit | 60 Minuten |
| Nass/Trocken | Ja |
| Reinigungsstation | Ja, Quick Clean Pod |
| Display | Digitales LED-Display |
| Ladezeit | 60 Minuten |
| Reisesperre | Ja |
Vorteile
- ✓Besonders hautschonend dank SkinIQ-Technologie (Stiftung Warentest)
- ✓NanoTech-Klingen schneiden Haare präzise und nah (CHIP)
- ✓Flexibler 360-Grad-Scherkopf folgt jeder Gesichtskontur (testberichte.de)
- ✓Edles Premium-Design mit Metallgehäuse (computerbild.de)
Nachteile
- ✗Hoher Preis in der Prestige-Ausstattung (CHIP)
- ✗Rotationsrasierer gewöhnungsbedürftig für Umsteiger
- ✗Quick Clean Pod weniger gründlich als Brauns SmartCare (computerbild.de)
Testquellen & Bewertung
Basierend auf 3 Tests zusammengefasst
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Stiftung Warentest | 2,2 (gut) |
| CHIP | 1,5 (sehr gut) |
| testberichte.de | 1,4 (sehr gut) |
Bewertung nach Kriterien
Ausführlicher Testbericht
Kurzfazit
Der Philips Shaver Series 9000 Prestige ist die Speerspitze der Rotationsrasierer und überzeugt vor allem mit seiner herausragenden Hautschonung. Stiftung Warentest bewertete ähnliche Philips-9000-Modelle mit der Note 2,2 (gut), wobei die Hautverträglichkeit besonders positiv auffiel. CHIP vergab in einem Test der Prestige-Variante die Note 1,5 und bescheinigt dem Gerät eine „erstklassige Verarbeitung“.
Design und Verarbeitung
Das Metallgehäuse des 9000 Prestige setzt sich deutlich von der Kunststoff-Konkurrenz ab. Die Bürsten-Optik in Dunkelchrom wirkt edel und liegt rutschfest in der Hand. Mit etwa 175 Gramm ist er angenehm leicht, was bei längeren Rasursitzungen spürbar ist. Die Verarbeitung ist auf Premium-Niveau – hier klappert oder wackelt nichts.
Im Lieferumfang befindet sich der Quick Clean Pod, eine kompakte Reinigungslösung, die den Scherkopf per Knopfdruck reinigt. Im Vergleich zu Brauns SmartCare Center ist der Pod allerdings weniger gründlich und bietet keine Trocknungsfunktion. computerbild.de merkt an, dass „die manuelle Reinigung unter Wasser oft das bessere Ergebnis liefert“.
SkinIQ-Technologie und Schersystem
Die drei SkinIQ-Scherköpfe mit NanoTech-Präzisionsklingen sind das Herzstück des Prestige. Die Klingen sind in einem speziellen Winkel geschliffen und schneiden Haare besonders nah an der Hautoberfläche ab, ohne die Haut zu irritieren. Die SkinIQ-Technologie erkennt die Bartdichte und passt die Motorleistung in Echtzeit an – bei dünnem Bartwuchs läuft der Motor sanfter, bei dichtem Bart wird mehr Leistung abgerufen.
Der 360-Grad-Flexkopf bewegt sich in alle Richtungen und folgt den Gesichtskonturen ohne zusätzlichen Druck. In der Praxis zeigt sich dies besonders an schwierigen Stellen wie der Kieferpartie und unter der Nase, wo der Scherkopf auch ohne Verkanten arbeitet.
Praxistest: Gründlichkeit und Hautschonung
Bei der Hautschonung setzt der Prestige Maßstäbe: Selbst bei täglicher Rasur berichten Tester von kaum spürbaren Irritationen. Stiftung Warentest bewertet die Hautfreundlichkeit als „sehr gut“. Für Männer mit empfindlicher oder zu Rasurbrand neigender Haut ist der Prestige die erste Wahl unter den getesteten Geräten.
Bei der Gründlichkeit liegt der Prestige knapp hinter dem Braun Series 9 Pro+. Rotationsrasierer haben bauartbedingt leichte Nachteile bei sehr kurzen Stoppeln, gleichen dies aber durch die bessere Flächenabdeckung bei längerem Bartwuchs aus. Für die tägliche Rasur reicht die Gründlichkeit vollkommen aus.
Akku und Praxis
Der Lithium-Ionen-Akku liefert 60 Minuten Laufzeit bei einer Ladezeit von ebenfalls 60 Minuten. Eine Schnellladefunktion bietet nach 5 Minuten genug Energie für eine Rasur. Das digitale LED-Display zeigt den Ladestand präzise an. Die Nass-/Trockenrasur-Fähigkeit macht den Prestige flexibel einsetzbar – unter der Dusche oder am Waschbecken.
Die Reisesperre verhindert versehentliches Einschalten. Mit dem mitgelieferten Reiseetui ist der Prestige ein guter Begleiter für unterwegs.
Für wen geeignet?
Der Philips 9000 Prestige richtet sich an Männer mit empfindlicher Haut, die Wert auf eine möglichst irritationsfreie Rasur legen. Wer bereits Erfahrung mit Rotationsrasierern hat, wird sich sofort zurechtfinden. Umsteiger von Folienrasierern sollten 2–4 Wochen Eingewöhnungszeit einplanen, in der sich die Haut an die kreisenden Bewegungen gewöhnt.
Fazit
Der Philips Shaver Series 9000 Prestige erreicht 8,4/10 Punkten. Seine größte Stärke ist die herausragende Hautschonung dank SkinIQ-Technologie und NanoTech-Klingen – kein anderer Rasierer im Test ist so sanft zur Haut. Die größte Schwäche ist der hohe Preis in Kombination mit dem weniger überzeugenden Quick Clean Pod. Insgesamt die beste Wahl für empfindliche Haut im Premium-Segment.
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