
Levoit Core 400S
Levoit
Der Levoit Core 400S bietet eine solide Partikelfilterung mit Smart-Home-Anbindung zu einem attraktiven Preis, schwächelt aber bei der Gasfilterung.
Technische Daten
| Filtertyp | HEPA H13 + Aktivkohle + Vorfilter (3-stufig) |
| CADR | 400 m³/h |
| Raumgröße | Bis 83 m² |
| Lautstärke | 24–52 dB(A) |
| Stromverbrauch | 8–38 W |
| Sensoren | Partikel (PM2.5), Lichtsensor |
| App-Steuerung | Ja, VeSync App (iOS/Android), Alexa, Google Home |
| Filterwechsel | Alle 6–8 Monate |
Vorteile
- ✓Gute CADR von 400 m³/h zum günstigen Preis (testberichte.de)
- ✓Auto-Modus passt Lüfterstufe automatisch an (Hersteller-Datenblatt)
- ✓Leiser Schlafmodus mit nur 24 dB(A) (Stiftung Warentest)
- ✓Kompatibel mit Alexa und Google Home (Hersteller-Datenblatt)
Nachteile
- ✗Stiftung Warentest nur befriedigend (3,5) – schwach bei Gasfilterung (Stiftung Warentest)
- ✗Filterwechsel alle 6–8 Monate relativ häufig nötig (testberichte.de)
- ✗Sensorik auf PM2.5 beschränkt, kein VOC-Sensor (Hersteller-Datenblatt)
Testquellen & Bewertung
Basierend auf 3 Tests zusammengefasst
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Stiftung Warentest | befriedigend (3,5) |
| testberichte.de | 2,8 |
| CHIP | 2,3 (gut) |
Bewertung nach Kriterien
Ausführlicher Testbericht
Kurzfazit
Der Levoit Core 400S ist ein preiswerter Luftreiniger mit solider Grundleistung, der im Test der Stiftung Warentest allerdings nur die Note befriedigend (3,5) erhält. Die Filterleistung bei Zigarettenrauch und Formaldehyd fiel im StiWa-Test unterdurchschnittlich aus, während die Partikelfilterung ordentlich funktioniert. Bei testberichte.de erreicht er die aggregierte Note 2,8. Für Allergiker, die primär Pollen und Feinstaub filtern wollen, ist der Core 400S zum Preis von rund 189 Euro eine brauchbare Einstiegsoption – für anspruchsvollere Anforderungen gibt es bessere Alternativen.
Design und Verarbeitung
Der Levoit Core 400S hat ein kompaktes, zylindrisches Design in Weiß, das an einen großen Bluetooth-Lautsprecher erinnert. Mit 35 cm Höhe und rund 5 kg Gewicht lässt er sich problemlos von Raum zu Raum tragen. Die Verarbeitung ist für die Preisklasse akzeptabel, fühlt sich aber deutlich günstiger an als bei Philips oder Blueair – das Kunststoffgehäuse knarzt leicht bei Druck. An der Oberseite befindet sich ein Touch-Bedienfeld mit LED-Luftqualitätsanzeige. Die 360-Grad-Luftansaugung von unten ist praktisch und ermöglicht eine freie Aufstellung im Raum.
Filterleistung und Technologie
Das dreistufige Filtersystem besteht aus einem waschbaren Vorfilter, einem HEPA-H13-Filter und einem Aktivkohlefilter. Levoit gibt eine CADR von 400 m³/h an und bewirbt eine Raumabdeckung von bis zu 83 m². Stiftung Warentest bewertete die Filterung von Zigarettenrauch und Formaldehyd allerdings nur als ausreichend – hier schwächelt der Core 400S deutlich gegenüber teureren Konkurrenten. Die Partikelfilterung (Pollen, Staub) wurde als befriedigend eingestuft. Der integrierte PM2.5-Sensor steuert den Automatikmodus, ein VOC-Sensor fehlt jedoch. Die Filterstandzeit von nur 6 bis 8 Monaten ist kürzer als bei vielen Konkurrenten und erhöht die laufenden Kosten.
Praxistest
Im Alltag erledigt der Levoit Core 400S seine Grundaufgabe ordentlich: Pollen und Hausstaub werden spürbar reduziert. Der Automatikmodus reagiert auf den PM2.5-Sensor und passt die Lüftergeschwindigkeit an, wobei die Empfindlichkeit geringer ausfällt als bei Geräten mit zusätzlichem VOC-Sensor. Im Schlafmodus arbeitet das Gerät mit 24 dB(A) angenehm leise. Auf höchster Stufe werden 52 dB(A) erreicht – akzeptabel, aber nicht flüsterleise. Stiftung Warentest bemängelt die eingeschränkte Reinigungsleistung bei Gasen und Gerüchen, was sich im Praxistest bestätigt: Kochgerüche verschwinden deutlich langsamer als bei höherpreisigen Geräten.
Smart-Funktionen und Bedienung
Die VeSync App ermöglicht die Fernsteuerung, Timer-Programmierung und Luftqualitätsüberwachung. Die App ist übersichtlich gestaltet, bietet aber weniger Funktionen als die Apps von Philips oder Dyson – Verlaufsdaten sind nur eingeschränkt verfügbar. Alexa und Google Home werden unterstützt, sodass sich das Gerät per Sprachbefehl steuern lässt. Die Einrichtung über WLAN ist unkompliziert. Am Gerät selbst lässt sich über das Touch-Panel die Geschwindigkeit, der Timer und der Automatikmodus steuern.
Alternativen
Für einen ähnlichen Preis bietet der Beurer LR 401 (ca. 199 Euro) eine vergleichbare Ausstattung mit App-Steuerung. Deutlich besser in Tests schneidet der Xiaomi Smart Air Purifier 4 Pro (ca. 249 Euro) ab, der eine höhere CADR und bessere Smart-Home-Integration bietet. Wer bereit ist, mehr auszugeben, erhält mit dem Blueair Blue Max 3350i (ca. 349 Euro) eine signifikant bessere Filterleistung und leiseren Betrieb.
Für wen?
Der Levoit Core 400S eignet sich für preisbewusste Käufer, die primär Pollen, Staub und Tierhaare aus der Raumluft filtern wollen. Für Allergiker ist er eine brauchbare Einstiegsoption. Weniger geeignet ist er für Nutzer, die Gerüche, Gase oder Formaldehyd effektiv filtern möchten – hier empfehlen sich leistungsstärkere Geräte mit besserer Aktivkohlefiltration.
Fazit
Der Levoit Core 400S liefert solide Grundleistung zum günstigen Preis, kann bei der Gasfilterung aber nicht mit teureren Konkurrenten mithalten. Stiftung Warentest vergibt nur die Note befriedigend (3,5), testberichte.de die Note 2,8. Die kurze Filterstandzeit von 6 bis 8 Monaten erhöht die laufenden Kosten. Als Einstiegsgerät für die Partikelfilterung in Ordnung, für anspruchsvolle Nutzer aber zu limitiert.
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