Jura Z10

Bild: Jura/Whole Latte Love

Jura Z10

Jura

8.3/ 10

Die Jura Z10 ist ein Ultra-Premium-Vollautomat und bietet als erste Maschine weltweit ein echtes Cold-Brew-Verfahren mit Kaltextraktion. Stiftung Warentest vergibt gut (2,1).

Zuletzt aktualisiert: März 2026Basierend auf 3 Quellen

Technische Daten

MahlwerkProduct Recognising Grinder (P.R.G.), 6 Stufen
Druck15 bar (Cold Brew: bis 8 bar kalt)
MilchsystemFine Foam-Technologie, vollautomatisch
Wassertank2,4 Liter, herausnehmbar mit Wasserfilter
Getränkevielfalt32 Spezialitäten, inkl. Cold Brew
Display4,3-Zoll-Farb-Touchdisplay
LautstärkeCa. 62 dB beim Mahlen
ReinigungVollautomatisch, CLARIS-Wasserfilter, Milchsystem-Spülung

Vorteile

  • Weltweit erster Vollautomat mit echtem Cold-Brew-Verfahren (Stiftung Warentest)
  • P.R.G.-Mahlwerk erkennt automatisch die Bohnensorte (testberichte.de: 2,1)
  • 32 Kaffeespézialitäten auf hohem Qualitätsniveau (testbericht.de: 80/100)
  • Flüsterleises Mahlwerk mit nur 62 dB (Stiftung Warentest)
  • Edles Design mit Premium-Materialien (testberichte.de)

Nachteile

  • Sehr hoher Anschaffungspreis von über 2.000 Euro (testbericht.de)
  • Teure Jura-Wartungsprodukte erforderlich (Stiftung Warentest)
  • Brühgruppe nicht herausnehmbar – nur automatische Reinigung (Stiftung Warentest: Abzug)

Testquellen & Bewertung

Basierend auf 3 Tests zusammengefasst

QuelleBewertung
Stiftung Warentestgut (2,1)
testberichte.de2,1
testbericht.de80/100 (gut)

Bewertung nach Kriterien

Mahlwerk
8.8
Druck
8.5
Milchsystem
8.7
Wassertank
8.5
Getränkevielfalt
9.0
Display
8.5
Lautstärke
8.8
Reinigung
7.5

Ausführlicher Testbericht

Kurzfazit

Die Jura Z10 markiert die Spitze der Vollautomaten-Welt und setzt mit dem weltweit ersten echten Cold-Brew-Verfahren einen technologischen Meilenstein. Stiftung Warentest bewertet mit gut (2,1), testberichte.de vergibt 2,1 und testbericht.de 80 von 100 Punkten. Die Bewertungen zeigen: Trotz der beeindruckenden Innovation ist die Z10 kein perfektes Gerät. Die fest verbaute Brühgruppe und die hohen Folgekosten für Jura-Wartungsprodukte drücken die Testnoten spürbar.

Design und Verarbeitung

Die Z10 präsentiert sich in einem edlen Aluminium-Gehäuse, das den Ultra-Premium-Anspruch sofort vermittelt. Die Verarbeitung ist auf höchstem Jura-Niveau: makellose Spaltmaße, hochwertige Materialien und ein massives Gewicht von über 12 Kilogramm unterstreichen die Wertigkeit. Das 4,3-Zoll-Farb-Touchdisplay ist gut ablesbar und reagiert präzise. Der Wassertank fasst 2,4 Liter und ist mit dem CLARIS-Wasserfilter ausgestattet. Die Gesamtabmessungen liegen bei etwa 32 × 38 × 45 cm – eine stattliche Erscheinung, die in der Küche entsprechend Platz beansprucht.

Funktionen und Ausstattung

Das Herzstück ist das Product Recognising Grinder-Mahlwerk (P.R.G.), das laut Jura die eingefüllte Bohnensorte erkennt und den Mahlgrad automatisch anpasst. Das Cold-Brew-Verfahren nutzt einen speziellen Kaltextraktionsprozess: Der Kaffee wird bei Raumtemperatur und reduziertem Druck von maximal 8 bar gebrüht, was ein sanftes, säurearmes Ergebnis in wenigen Minuten statt der üblichen 12 bis 24 Stunden liefert. 32 Spezialitäten stehen zur Auswahl und lassen sich individuell konfigurieren. Die Fine Foam-Technologie erzeugt Milchschaum in verschiedenen Konsistenzen. Stiftung Warentest bestätigt die „innovative Cold-Brew-Funktion als echtes Alleinstellungsmerkmal“.

Praxistest

Im Praxistest liefert die Z10 herausragenden Heißkaffee: Der Espresso hat eine perfekte Crema, das Aroma ist komplex und ausgewogen. Die Cold-Brew-Funktion erzeugt ein deutlich milderes, weniger saures Ergebnis als herkömmlicher Kaffee auf Eis – ein echtes Geschmackserlebnis. Das Mahlwerk ist mit 62 dB das leiseste in unserem Testfeld. Der größte Kritikpunkt ist die fest verbaute Brühgruppe: Sie lässt sich nicht zur manuellen Reinigung entnehmen, was Stiftung Warentest explizit bemängelt und als Hygienerisiko bewertet. Die automatischen Reinigungsprogramme sind zwar gründlich, ersetzen aber nicht die Möglichkeit einer manuellen Kontrolle. Zudem erfordert die Z10 teure Original-Wartungsprodukte von Jura.

Alternativen

Die De’Longhi Eletta Explore bietet ebenfalls Cold-Brew-Funktionalität zum Bruchteil des Preises (rund 850 Euro), wenn auch mit einem weniger aufwendigen Verfahren. Die Siemens EQ.900 bietet ähnliche Getränkevielfalt mit Dual-Milchsystem und herausnehmbarer Brühgruppe für etwa 800 Euro weniger. Die Jura E8 liefert vergleichbare Heißkaffee-Qualität ohne Cold Brew für weniger als die Hälfte des Preises. Nur wer das echte Kaltextraktions-Verfahren priorisiert, kommt an der Z10 nicht vorbei.

Für wen geeignet?

Die Jura Z10 ist ausschließlich für Kaffee-Enthusiasten geeignet, die das Beste vom Besten suchen und bereit sind, über 2.000 Euro zu investieren. Cold-Brew-Liebhaber erhalten hier die einzige Vollautomaten-Lösung mit echtem Kaltextraktionsverfahren. Für reine Heißkaffee-Trinker bieten die Jura E8 oder Siemens EQ.900 ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer Wert auf eine herausnehmbare Brühgruppe legt, sollte Modelle von De’Longhi, Philips oder Siemens bevorzugen.

Fazit

Die Jura Z10 ist ein technologisches Meisterwerk mit dem einzigartigen Cold-Brew-Verfahren als Kronjuwel. Stiftung Warentest gut (2,1) und testberichte.de 2,1 zeigen aber, dass Innovation allein keine Bestnote garantiert. Die fest verbaute Brühgruppe, die hohen Folgekosten und der extreme Preis sind gewichtige Kritikpunkte. Für den Preis von über 2.000 Euro erhält man zwar einen herausragenden Vollautomaten, aber keine perfekte Maschine. Die Empfehlung gilt daher nur für Kaffeekenner mit entsprechendem Budget und dem ausdrücklichen Wunsch nach Cold Brew.

8.3von 10
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MahlwerkProduct Recognising Grinder (P.R.G.), 6 Stufen
Druck15 bar (Cold Brew: bis 8 bar kalt)
MilchsystemFine Foam-Technologie, vollautomatisch
Wassertank2,4 Liter, herausnehmbar mit Wasserfilter
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