
Bild: Haworth
Haworth Fern
Haworth
Der Haworth Fern besticht durch seinen innovativen rahmenlosen Rücken und die asymmetrische Mechanik, die natürliche Bewegungen unterstützt und ganztägigen Komfort bietet.
Technische Daten
| Mechanik | Asymmetrische Wippmechanik mit Körperausgleich |
| Armlehnen | 4D, voll einstellbar |
| Lordosenstütze | Einstellbare Lendenwirbelstütze mit Tiefenverstellung |
| Sitztiefe | Stufenlos einstellbar |
| Belastbarkeit | 140 kg |
| Material | Elastischer Rücken mit Digital-Knit-Bezug |
| Rollen | Universalrollen für alle Bodenbeläge |
| Garantie | 10 Jahre |
Vorteile
- ✓Innovativer Edge-to-Edge-Rücken ohne harten Rahmen (testberichte.de)
- ✓Asymmetrische Mechanik für natürliche Bewegungsfreiheit (Hersteller)
- ✓Stufenlos verstellbare Sitztiefe und Lordosenstütze (testberichte.de)
- ✓Digital-Knit-Bezug vereint Komfort und Langlebigkeit (Haworth)
- ✓10 Jahre Garantie (Haworth)
Nachteile
- ✗Hoher Preis ab 1.089 Euro im Premium-Segment (idealo.de)
- ✗In Deutschland weniger bekannt und schwerer erhältlich (testberichte.de)
- ✗Keine Kopfstütze als Option verfügbar (Hersteller)
Testquellen & Bewertung
Basierend auf 3 Tests zusammengefasst
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| testberichte.de | 1,2 (sehr gut) |
| CHIP | Gut (1,5) |
| heise.de | 4,5/5 Sterne |
Bewertung nach Kriterien
Ausführlicher Testbericht
Kurzfazit
Der Haworth Fern ist in Deutschland noch ein Geheimtipp, verdient aber deutlich mehr Aufmerksamkeit. Bei testberichte.de erreicht er die hervorragende Note 1,2 (sehr gut) und liegt damit auf Augenhöhe mit den besten Bürostühlen am Markt. Sein innovativstes Feature ist der rahmenlose Edge-to-Edge-Rücken, der an keiner Stelle einen harten Rahmen spüren lässt. Für rund 1.089 Euro positioniert er sich als ernsthafte Alternative zu Herman Miller Aeron und Steelcase Leap V2.
Design und Verarbeitung
Der Fern besticht durch sein modernes, elegantes Design, das sich wohltuend von den eher funktionalen Konkurrenten abhebt. Die Rückenlehne mit dem Digital-Knit-Bezug wirkt wie aus einem Guss – keine sichtbaren Schrauben, kein harter Rahmen, nur eine fließende, organische Form. Der Digital-Knit-Bezug fühlt sich hochwertig an und ist gleichzeitig robust genug für den täglichen Einsatz. Die Verarbeitung ist auf Premium-Niveau: Alle Mechaniken arbeiten präzise und geschmeidig, das Gestell aus Aluminium vermittelt Solidität. Mit einer Belastbarkeit von 140 kg liegt der Fern zwischen dem Aeron (136 kg) und dem Leap V2 (150 kg). Die Universalrollen sind für alle Bodenbeläge geeignet und rollen leise und geschmeidig.
Ergonomie und Einstellbarkeit
Das Kernfeature des Fern ist der rahmenlose Edge-to-Edge-Rücken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bürostühlen, bei denen ein harter Rahmen die Rückenlehne umgibt, gibt es beim Fern keinen spürbaren Rand. Man kann sich seitlich anlehnen, ohne auf einen harten Rahmen zu stoßen – ein entscheidender Komfortvorteil für dynamisches Sitzen. Die asymmetrische Wippmechanik erlaubt es, sich zur Seite zu lehnen, ohne dass der Stuhl dabei kippt. Die Lordosenstütze ist in Höhe und Tiefe einstellbar und bietet individuellen Halt. Die Sitztiefe lässt sich stufenlos anpassen, und die 4D-Armlehnen bieten volle Flexibilität in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel. testberichte.de beschreibt den Fern als einen Stuhl, der sich natürlich an den Körper anschmiegt wie eine zweite Haut.
Praxistest
Im Alltag überzeugt der Fern durch sein außergewöhnliches Sitzgefühl. Der rahmenlose Rücken macht sich besonders bei seitlichen Bewegungen bemerkbar – man lehnt sich natürlich und frei an, ohne auf harte Kanten zu stoßen. Die asymmetrische Mechanik unterstützt dynamisches Sitzen hervorragend und reagiert feinfühlig auf Gewichtsverlagerungen. Die Digital-Knit-Oberfläche bietet eine angenehme Belüftung, die zwar nicht ganz an die Mesh-Konstruktion des Aeron heranreicht, aber deutlich besser ist als bei gepolsterten Stühlen. Der Sitzkomfort ist auch nach acht und mehr Stunden ausgezeichnet – der Fern stützt, ohne einzuengen. Einziger Nachteil: Eine Kopfstütze ist weder serienmäßig noch als Zubehör verfügbar, was für Nutzer, die sich gerne weit zurücklehnen, ein Minuspunkt ist.
Alternativen
Die direkten Konkurrenten sind der Herman Miller Aeron Remastered (ab 1.449 Euro), der mit seiner bewährten Mesh-Konstruktion und PostureFit-SL-Lordosenstütze punktet, und der Steelcase Leap V2 (ab 1.199 Euro) mit der LiveBack-Technologie und umfangreichsten Einstellmöglichkeiten. Im günstigeren Segment bietet der Ergotopia NextBack (ab 599 Euro) eine vollständige Mesh-Konstruktion mit ähnlich umfangreichen Einstellmöglichkeiten. Der Dauphin Shape Mesh (ab 499 Euro) setzt mit der 3D-Balance-Mechanik auf ein vergleichbar innovatives Konzept.
Für wen geeignet?
Der Haworth Fern richtet sich an anspruchsvolle Büroarbeiter, die Wert auf Bewegungsfreiheit und ein außergewöhnliches Sitzgefühl legen. Er ist besonders empfehlenswert für Nutzer, die sich häufig seitlich drehen und lehnen – etwa bei der Arbeit an mehreren Monitoren. Auch für Nutzer, die sich an harten Rückenlehnenrahmen stören, ist der Fern die perfekte Wahl. Weniger geeignet ist er für Nutzer, die eine Kopfstütze benötigen oder den Stuhl schnell und unkompliziert vor Ort kaufen möchten.
Fazit
Der Haworth Fern ist ein unterschätzter Premium-Bürostuhl, der mit seinem rahmenlosen Rücken und der asymmetrischen Mechanik ein einzigartiges Sitzgefühl bietet. Mit testberichte.de 1,2 (sehr gut) sind die Testergebnisse hervorragend. Er ist eine der besten Alternativen zum Aeron und Leap V2 – besonders für Nutzer, die maximale Bewegungsfreiheit schätzen. Abzüge gibt es für die fehlende Kopfstütze und die eingeschränkte Verfügbarkeit in Deutschland, die den Kauf erschweren kann.
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