Amazfit T-Rex Ultra

Bild: Amazfit/Amazon

Amazfit T-Rex Ultra

Preis-Leistung

Amazfit

8.0/ 10

Die Amazfit T-Rex Ultra bietet extreme Robustheit und beeindruckende Akkulaufzeit zu einem deutlich niedrigeren Preis als vergleichbare Premium-Outdoor-Uhren.

Zuletzt aktualisiert: März 2026Basierend auf 3 Quellen

Technische Daten

Display1,39 Zoll AMOLED, 1000 Nits
AkkulaufzeitBis zu 20 Tage (typische Nutzung)
BetriebssystemZepp OS 3
GesundheitsfunktionenHerzfrequenz, SpO2, Stresslevel, Schlafanalyse
GPSDual-Band mit 6 Satellitensystemen
Wasserbeständigkeit10 ATM, tauchtauglich bis 30 m
Gewicht89 g
KompatibilitätiOS und Android

Vorteile

  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für eine Outdoor-Uhr (testberichte.de)
  • Extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 20 Tagen (inside digital)
  • Robustes MIL-STD-810G-zertifiziertes Gehäuse (testberichte.de)
  • Dual-Band-GPS für präzise Navigation (heise)
  • Tauchtauglich bis 30 Meter (inside digital)

Nachteile

  • Zepp OS bietet weniger Apps als Wear OS oder watchOS (heise)
  • Display nicht so hell wie bei Apple oder Samsung (testberichte.de)
  • Kein EKG verfügbar (inside digital)

Testquellen & Bewertung

Basierend auf 3 Tests zusammengefasst

QuelleBewertung
testberichte.de1,5 sehr gut
heise
inside digital

Bewertung nach Kriterien

Display
8.2
Akkulaufzeit
9.3
Betriebssystem
7.2
Gesundheitsfunktionen
7.8
GPS
8.8
Wasserbeständigkeit
9.3
Gewicht
7.2
Kompatibilität
9.0

Ausführlicher Testbericht

Kurzfazit

Die Amazfit T-Rex Ultra positioniert sich als günstigere Alternative zu den Premium-Outdoor-Uhren von Garmin und Apple. Testberichte.de vergibt 1,5 (sehr gut) und lobt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 400 Euro bietet sie robustes Design, Dual-Band-GPS und bis zu 20 Tage Akkulaufzeit – allerdings mit Abstrichen bei Software und Gesundheitssensoren.

Design und Verarbeitung

Das Gehäuse der T-Rex Ultra ist nach MIL-STD-810G zertifiziert und hält extreme Temperaturen von -40 bis +70 Grad Celsius, Feuchtigkeit und Stöße aus. Die Verarbeitung ist für den Preis solide, auch wenn die Materialien nicht an die Titan-Gehäuse von Garmin oder Apple heranreichen. Mit 89 Gramm ist die Uhr schwer und auffällig – ein klares Outdoor-Statement. Inside digital beschreibt das Design als „maskulin und wuchtig“. Die Knöpfe an der Seite haben einen guten Druckpunkt und lassen sich auch mit Handschuhen bedienen. Das Armband ist aus robustem Silikon und angenehm am Handgelenk.

Display

Das 1,39 Zoll große AMOLED-Display zeigt kräftige Farben und tiefe Schwarzwerte. Mit 1000 Nits ist es allerdings deutlich weniger hell als die Konkurrenz von Apple (3000 Nits) oder Samsung (3000 Nits). Heise merkt an, dass das Display bei direktem Sonnenlicht etwas schwerer ablesbar ist als bei teureren Modellen. Der Always-On-Modus ist verfügbar und zeigt die Uhrzeit im Standby. Für den Preis ist die Displayqualität in Ordnung, aber kein Highlight.

Funktionen und Praxistest

Die Gesundheitsfunktionen decken die Grundlagen ab: Herzfrequenzmessung, SpO2, Stresslevel und Schlafanalyse. Ein EKG oder eine Körperzusammensetzungsanalyse fehlen. Das Dual-Band-GPS mit sechs Satellitensystemen liefert laut heise präzise Positionsdaten, die im Praxistest gut mit Garmin-Uhren mithalten konnten. Die Tauchfunktion erlaubt Freitauchen bis 30 Meter mit Tiefenmesser und Tauchprotokoll. Zepp OS 3 ist funktional, aber das App-Ökosystem ist deutlich eingeschränkter als bei Wear OS oder watchOS. Amazfit bietet über 150 Sportmodi, die meisten allerdings ohne tiefgehende Analyse. Die Zepp-App auf dem Smartphone liefert übersichtliche Auswertungen und synchronisiert Daten mit Apple Health oder Google Health Connect.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist eine der größten Stärken. Amazfit gibt bis zu 20 Tage bei typischer Nutzung und bis zu 25 Tage im Basismodus an. Inside digital bestätigt im Test etwa 15 bis 18 Tage bei regelmäßiger Nutzung mit Schlaftracking und gelegentlichem GPS. Das übertrifft Apple und Samsung um ein Vielfaches und kommt an die Garmin-Konkurrenz heran.

Alternativen

Die Garmin Fenix 8 bietet deutlich mehr Funktionen und präziseres GPS, kostet aber das 2,5-fache. Die Samsung Galaxy Watch Ultra bietet bessere Software und Gesundheitssensoren für 699 Euro. Wer ein iPhone besitzt und Outdoor-Funktionen sucht, greift zur Apple Watch Ultra 2 (899 Euro). Innerhalb von Amazfits Portfolio ist die T-Rex 3 die Nachfolge-Option mit verbessertem Display und Prozessor.

Für wen?

Die T-Rex Ultra eignet sich für preisbewusste Outdoor-Enthusiasten, die eine robuste Uhr mit langer Akkulaufzeit und präzisem GPS suchen, aber nicht die Premium-Preise von Garmin oder Apple zahlen wollen. Wer umfangreiche Gesundheitssensoren oder ein reiches App-Ökosystem braucht, ist bei der Konkurrenz besser aufgehoben.

Fazit

Die Amazfit T-Rex Ultra verdient die Preis-Leistungs-Auszeichnung. Testberichte.de vergibt 1,5 (sehr gut), inside digital lobt die Robustheit und Akkulaufzeit. Für 399 Euro erhält man eine solide Outdoor-Uhr mit Dual-Band-GPS und Tauchfunktion. Die Abstriche bei Display-Helligkeit, Gesundheitssensoren und App-Angebot sind angesichts des Preises vertretbar.

8.0von 10
399,00 €
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Display1,39 Zoll AMOLED, 1000 Nits
AkkulaufzeitBis zu 20 Tage (typische Nutzung)
BetriebssystemZepp OS 3
GesundheitsfunktionenHerzfrequenz, SpO2, Stresslevel, Schlafanalyse
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